El Cubano

La formula cubana de hacer el kitesurfing

El Cubano

El Cubano

Im August 1966 wurde ich auf Cuba in Holguin geboren. Endlose Strände, weißer Sand und blaues Meer waren in meiner Kindheit immer ganz selbstverständlich für mich.

Da mein Vater öfter versetzt wurde, wohnten wir in unterschiedlichen Provinzen, bis ich 1980 nach Habana kam.

Ich war schon immer sportlich, und da ich ein sehr guter Schwimmer war, habe ich mich für ein Sportinternat beworben, wo ich mich weiter im Schwimmen ausbilden lassen wollte. Ich wurde angenommen, doch als ich dort ankam, musste ich feststellen, dass es gar keinen Pool gab. Ich musste mir einen anderen Sport suchen und habe mich dann aufs Radfahren verlegt. Ich glaube, so was passiert nur bei uns.

Ich habe 1½ Jahre Wasserball gespielt, das war ziemlich hart, weil wir praktisch den ganzen Tag bis abends um 11 trainieren mussten, jeden Tag, auch im Winter. Da sind auf Cuba nur etwa 20 Grad, klingt jetzt komisch, aber wir haben sehr gefroren.

Natürlich habe ich auch Baseball gespielt, das ist auf Cuba so wie hier in Deutschland mit Fußball spielen, jeder Junge tut es.

Später bekam ich ein Skateboard und von da an war ich kaum noch ohne Skateboard anzutreffen. Einerseits konnte ich mich damit in Habana schnell von A nach B bewegen (die Öffentlichen Verkehrsmittel auf Cuba sind nicht wirklich zu empfehlen), andererseits beherrschte ich auch jede Menge Tricks.

Wenn sich mir die Möglichkeit bot, bin ich Body Boarding oder Wellenreiten gegangen. An der Küste, vorm Riff, oder am normalen Strand vor der Sandbank. Boards haben wir uns selber aus Holz gebaut.

Im August 1992 kam ich auf Einladung meiner jetzigen Frau nach Deutschland. Seitdem lebe ich in Travemünde. Freunde haben mir einen Speeddrachen geschenkt und damit war eigentlich schon klar, dass ich beim Kitesurfen landen würde, - das wusste ich aber noch nicht. Nach den Speeddrachen kamen Matten, Powerkiten, dann Buggyfahren. Bis ich im Sommer 2000 den ersten Kitesurfer gesehen habe.

Seitdem habe ich den ultimativen Sport für mich gefunden.

Alles was mir jetzt noch fehlt ist der ultimative Sponsor, der mich mit frischem Material versorgt!